Mehrsprachiges SEO mit WPML – 8 Tipps vom Entwickler

Während im Internet andauernd von SEO (Search Engine Optimization) gesprochen wird, sind sehr viele Mehrsprachige Seiten noch nicht dafür optimiert und Informationen dazu sind rar. Und die meisten Informationen, die man findet, sind sehr vage oder schwer verständlich.Aus diesem Grund hat der Entwickler von WPML 8 hilfreiche Tipps zusammengetragen, welche helfen sollen, Ihr Ranking mit den bekannten Suchmaschinen zu verbessern. Diese Hinweise wurden sehr praktisch gehalten, so das sie gleich verwendet werden können um die SEO Ihrer Seite zu verbessern oder zu optimieren.Gerade Tipp #2 finden wir sehr interessant für Blogger und Betreiber von Regionsübergreifenden Blogs sollten sich Tipp #7 sehr genau anschauen und keine Scheu davor haben, ihren Content zu duplizieren, wenn es Sinn ergibt. Selbst Google empfiehlt diese Arbeitsweise! 

#1 Betrachte deine Seite wie Google

Wenn Google deine Seite liest, sieht dies anders aus als wenn Du dir die Seite im Browser ansiehst. Dabei achtet Google nicht auf ein ausgefallenes Design, Schriftarten, Farben, Animationen oder Bilder. Gut strukturierter Inhalt ist das einzige, was zählt!

Nutze die Webentwickler-Erweiterung für Google Chrome (oder Firefox), deaktiviere CSS und Bilder (stelle nur die ALT-Tags dar). Immer noch zufrieden?

#2 Überprüfe deine Überschriften

Die Struktur der Überschriften auf deiner Webseite ist einer der wichtigeren Aspekte des On-Page-SEO (Quelle: The heading structure for your blog by yoast.com)

Installiere die Chrome-Erweiterung HeadingsMap. Diese zeigt dir die Hierarchie deiner Überschriften auf jeder beliebigen Seite. Überprüfe auch die übersetzten Seiten. Nach einer H1 sollte eine H2 kommen, dann eine H3 usw. Es dürfen hier keine Brüche geben, heißt es darf keine H1 genutzt werden und dann eine H3. Die Überschriften müssen immer hierarchisch absteigend sein. Ebenso darf nur eine H1 definiert werden.

#3 Sprachen sauber setzen

Google wird versuchen die Hauptsprache jeder einzelnen Seite zu erkennen. Alle Sprachauszeichnungen (wie lang-Attribute) werden hierfür ignoriert. Um hier Suchmaschinen wie Google nicht zu verwirren, sollte nur eine Sprache je Seite genutzt werden. Man sollte davon Absehen einen Text untereinander zu übersetzen.

Überprüfe, dass Du hiergegen nicht verstößt. Ein „Kontaktieren Sie uns/Contact us/Contáctenos“ ist genau so etwas, was vermieden werden muss.

#4 Stelle sicher, dass alle Sprachvarianten einfach zu finden sind

Vermeide eine automatische Weiterleitung auf Basis der Benutzersprache. Diese Weiterleitungen können verhindern, dass Nutzer (und Suchmaschinen) die Seite nicht mehr sehen können.

Nutze stattdessen Sprachschalter und stelle sicher, dass der Nutzer diese an üblichen Stellen (Header, Footer) findet und barrierefrei nutzen kann.

Nutzt du eine browserbasierte Sprachweiterleitung prüfe, ob Google alle Sprachvarianten deiner Seiten kennt. Dies kannst Du einfach herausfinden, indem Du bei Google eine Suche nach „site:“ also „site:coding-pioneers.com“ durchführst. Hierbei müssen dann Ergebnisse zu allen Sprachvarianten auftauchen.

Bitte einen Freund den Sprachschalter zu finden, dauert dies mehr als ein paar Sekunden, solltest Du die Position bzw. das Design überdenken. Icons (wie Flaggen, Weltkugeln) können hier helfen, um aus Text hervorzustechen.

#5 Ergänze ALT-Attribute und Captions für Bilder und denk an die Übersetzungen!

Akkurate Auszeichnungen können deine Webseite sichtbarer im Web machen! Der Unterschied zwischen Platz 1 und 2 in den SERPs können 90% Besucherunterschied ausmachen!

Bild-Beschreibungen (Captions) sind Texte, die sichtbar unter dem Bild stehen und zusätzliche Informationen liefern. Diese sog. Captions werden deutlich häufiger gelesen als der Hauptinhalt. Besucher neigen dazu eine Webseite nur noch zu Scannen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Besucher besonders häufig an Bildern und den Beschreibungen dazu stoppen, um diese zu lesen. Somit ist es auch wichtig, genau diese Captions zu übersetzen.

Zusammengefasst: Prüfe ob deine Bilder ALT-Tags haben und in korrekter Sprache gesetzt sind. Hierzu hilft die Web Developer-Erweiterung (das Tool aus #1). Prüfe auch, ob die Captions Sinn ergeben und in der richtigen Sprache gepflegt sind!

Benutze hreflang-Attribute und regionale URLs richtig

Das hreflang-Attribut sagt Google was für alternative Übersetzungen es zu der entsprechenden Seite gibt. So kann Google zu jedem Ergebnis auch die korrekte Sprache bzw. lokale URL ausspielen.  Wenn dies korrekt genutzt wird kann es die Positionierung in der Suchmaschine dramatisch verbessern.

Das schöne ist, wenn man WPML nutzt, um seine mehrsprachige Seite zu bauen, werden die Attribute automatisch auf der Seite platziert!

Tipp: Ob du Tags mit hreflang-Fehlern hast, findest Du in der Google Search Console (ehemals Webmaster Tools).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.